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Premiere am 22.09.2005 im ROADRUNNER'S CLUB BERLIN
Regie: Jörg Steinberg
Assistenz: Natascha Paulick
Dramaturgie: Holger Kuhla
Mit: Dirk Schoedon (als Fred) und Sascha Gluth (als Robert)
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| Fotos: Karsten Schaarschmidt |
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Zwei Freunde, in der Mitte ihres Lebens angekommen, bereiten sich wieder mal auf einen Marathon vor. Während FRED verbissen sein Trainingspensum herunterspult, stellt ROBERT den Sinn des Ganzen in Frage. Wovor laufen wir weg? Was verbindet uns beim Sport? Je tiefer sie in die Materie eindringen, desto heftiger geraten sie aneinander. Und was hat Freds Freundin mit der Sache zu tun? Robert hat heute einiges klarzustellen.
Der Marathon erscheint als Metapher für die gesamte zurückzulegende Lebensstrecke als äußerst geeignet. Er hält auf der Kürze der Distanz von 42,195 Kilometern alles bereit: Höhen und Tiefen, Weinen und Lachen, Zwischenziele, Strapazen und am Ende Adrenalin pur, die Glückshormone schießen frei. Aber nicht alle halten durch! Gewinner oder Verlierer, Überlebender oder ein Nichts!
„Marathon“ ist eine rasante Komödie über die Flucht vor gesellschaftlichen und privaten Problemen, eine böse Satire auf den modernen Fitnesskult, ein Stück voller Witz, Schlagfertigkeit und Selbstironie und ein Muss für umtriebige Jogger und lakonische Nichtsportler.
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"... Das sind wunderbare schauspielerische Momente, die hier ausgespielt werden. Es sind im Trainingsclinch der beiden ungleichen Männer urkomische Situationen, die mit Sprachwitz, die mentale (und auch physische) Befindlichkeit der Figuren in ihrer ganzen Gegensätzlichkeit und doch durch Freundschaft engen Verbundenheit charakterisieren. Und da ist Sascha Gluth (ganz anders als man ihn als verwegenen, kraftstrotzenden und athletischen Klaus Störtebeker in Ralswiek seit vielen Jahren kennt), der (scheinbar) unterlegene stoische Nichtsportler, der aus Freds "Marathon"-Verbissenheit mit Spaß und coolen Sprüchen die Aggression und Spannung nehmen will. Dirk Schoedon, seit längerem wieder in Magdeburg präsent, spielt diesen Fred als einen Mann, für den die Quälerei des Trainings zum Lebensinhalt geworden ist. ... Dramaturgisch geschickt und überzeugend inszeniert ... ein anregender, witziger und auch nachdenklich stimmender Theaterabend mit zwei Vollblutschauspielern. Mit viel Applaus vom Publikum bedacht." Dr. Herbert Henning, Volksstimme, 13.05.2006
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"... Laufen oder Weglaufen: In dem Stück "Marathon" prallen nicht nur zwei unterschiedliche Charaktere aufeinander, mit viel Witz forscht es auch nach dem Sinn des Lebens. Eine irrwitzig spritzige Komödie voller Sprachwitz und mit reichlich Denkanstößen ..."
Karsten Schaarschmidt, Vogtland-Anzeiger Plauen, 24.09.2007
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